
Willkommen


Texte und Fotos von Bert Strebe

weizengesichtig bin ich
wolkenhaarig
die augen baumzerhackt der mund
eine ackerpfütze
das hochspannungsstirnband
von schläfe zu schläfe
später
meine mondweiße pupille
über der niedrigen nacht







Bildband „Anderwelt“: Ich habe Hinterbliebene mit ihren Toten fotografiert. Die Kamera kann die Toten nicht sehen. Aber sie sind im Gesicht der Hinterbliebenen erkennbar, in ihren Augen, ihrer Haltung, in ihren Gesten. Und ich habe die Lebenden um Texte gebeten. Über ihre Trauer. Oder über die Freude, eine Spanne Zeit mit den Verstorbenen erlebt zu haben. Über den Tod. Über das Leben. Über alles zusammen.
Hardcover, 64 Seiten 28,5 x 19,5 cm, mit 23 Schwarzweißfotos und ebenso vielen Texten und mit einem Aufsatz von mir. Wehrhahn-Verlag. 20 Euro, ISBN 978-3-98859-164-7.
Zwei Beispielseiten: Doris Haas-Arndt mit ihrem Ehemann Peter Arndt und Sanella Fatkic mit ihrem Sohn Sinan.

Bildband „Bildschön – Aktaufnahmen von Frauen über 60“, ein Projekt, zu dem mich die beiden Initiatorinnen Ute Grahn und Barbara Schwartz als Fotograf hinzugeholt haben. Wehrhahn-Verlag, 104 Seiten, 72 Schwarzweiß-Fotos. Mit Vor- und Nachwort und Kurzbiografien der 15 fotografierten Frauen. Bestellbar hier.
„Wahre Schönheit hat Falten“, schreibt Anastasia Schell in ihrer Besprechung des Buchs in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 11.10.2025. Und am 24.11.2025 ist noch ein Text in der HAZ erschienen, für den Jutta Rinas drei Frauen aus dem Projekt befragt hat, warum sie sich haben fotografieren lassen: „Ich habe mich endlich ausgesöhnt mit meinem Körper.“

Gedichte aus den Jahren von 2017 bis 2023. Fünf Zyklen und ein Langgedicht, kombiniert mit acht Bildhauerzeichnungen von Peter Marggraf mit dem Titel „Vor der Morgendämmerung“. San Marco Handpresse, 88 Seiten, von Hand gebunden. April 2024.
Stefan Arndt nennt die Gedichte in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 11.06.2024 „Sprachkonzentrate, die Raum brauchen, um sich zu entfalten: Jedes Wort ein Tintentropfen, der ein Wasserglas färbt“.
Sabine Göttel schreibt in einer Besprechung für Peter Marggrafs „Berichte aus der Werkstatt“: „Wie Mythos und Märchen findet Bert Strebe in der Sprache Wege, das Unsagbare sagbar zu machen.“
Das Titelgedicht als Leseprobe hier.
Details und Bestellungen hier.

130 Fotografien (aufgenommen unter anderem in New York, Boston, Chicago und San Francisco) und der Lyrik-Zyklus „Die amerikanischen Gedichte“. Künstlerbuch, 21 x 21 Zentimeter, 114 Seiten. 50 nummerierte Exemplare. Mai 2023.

Neun Gedichte zu je neun Zeilen. Mit zwei Bildern von Otto Quirin: „Sommer“ und „Verano“. Privatdruck Carl-Walter Kottnik, Hamburg, Mai 2018.
Leseprobe: FÜR DICH

Manchmal darf man Dinge tun, die ein Geschenk für einen selbst sind. Dieses Buch, das ich zusammenstellen und bearbeiten konnte, ist ein solches. Madsack Medienagentur, Hannover, Mai 2018.
Leseprobe: das Vorwort.

Zwölf Gedichte. Mit Holzschnitten von Heike Küster. Stadtlichter Presse, August 2014.
Hier kann man den Text herunterladen.

Drei Stücke, darunter das Hörspiel „Die Innenseite des Wassers“, 2002 von Harald Krewer für Deutschlandradio Berlin (wie der Sender damals noch hieß) inszeniert, und „Rabenkind“, 2005 in der Regie von Reinhard Hinzpeter am Stadttheater Osnabrück uraufgeführt. Stadtlichter Presse, Januar 2014.
Leseprobe: Die ersten drei Szenen von RABENKIND.

Zwölf Geschichten. Von einem kleinen Jungen und einem großen Schiff, von Angst und Glück, vom Verlassen und Verlassenwerden. Stadtlichter Presse, September 2013.
Leseprobe: Die Geschichte DER PRINZ IM WASSER von 2007.

„Bert Strebe ersetzt in seinen Gedichten das bloße Wissen um die Dinge durch seine eigene Gewißheit, durch sein Vertrauen in die eigene emotionale Wirklichkeit.“ (Aus dem Nachwort von Wolfgang Berends.) Stadtlichter Presse, Juni 2012.
Leseprobe: WARPER TRILOGIE

Kleiner Roman über eine Clique von sieben jungen Leuten Mitte der siebziger Jahre in Westdeutschland. Stadtlichter Presse, September 2011.
Leseprobe: Das erste Kapitel des Romans.

Drei Gedichtzyklen. Mit Holzschnitten von Eric van der Wal. Verlag Eric van der Wal, Mai 2002.

Sieben Gedichte und ein Zyklus. Verlag Eric van der Wal, November 1999.
Etliche dieser Bücher sind inzwischen vergriffen. Manche gibt es noch antiquarisch, Restbestände evtl. noch bei mir. Bitte einfach eine Mail schreiben.

Das Fotoprojekt Anderwelt zeigt Hinterbliebene mit ihren Toten. Die Kamera kann die Verstorbenen nicht sehen. Aber sie sind im Gesicht der Hinterbliebenen erkennbar, in ihren Augen, ihrer Haltung, in ihren Gesten. Auf dem Foto oben: Sanella Fatkic mit ihrem Sohn Sinan. Sinan war 16, als er 2023 praktisch vor den Augen seiner Mutter von einem Nachbarn erschossen wurde.

Die Ausstellung „Anderwelt“ umfasst 23 Fotografien, die jeweils mit Texten der Trauernden kombiniert sind. Im November 2026 ist sie in der St. Michaelis-Kirche in Braunschweig (Echternstraße 67, 38100 Braunschweig) zu sehen. Eröffnet wird die Präsentation mit einem Gottesdienst von Pfarrer Jakob Timmermann am Sonntag, 08. November, um 17 Uhr. Musik: Christina Wiesner (Gesang/Geige). Die Finissage findet ebenfalls im Rahmen eines Gottesdienstes am 29. November um 17 Uhr statt. Es singt das Vokalensemble Prismissimo. Die jungen Menschen haben bei der Chorleiterin Tabea Fischle gelernt. Sie war die Frau von Jan Seidel, den ich – zusammen mit ihr – für das Anderwelt-Projekt fotografiert habe.

Die Lyrikedition Hannover, deren Herausgeber ich war, hat von 2023 bis 2025 zehn Gedichtbände von zehn Hannoverschen Dichterinnen und Dichtern herausgebracht, alle erschienen im Wehrhahn-Verlag. In den ersten beiden Jahren sind jeweils drei Bücher herausgekommen, im letzten Jahr vier. Mit den Autorinnen und Autoren konnte ich durch eine gesonderte Förderung der Region Hannover jeweils eine kleine Tournee durch fünf Orte rund um Hannover organisieren. 2026 sind Nikola Huppertz, Eva Taylor, Alexander Rudolfi und Thomas Bothor dabei, zusammen mit dem Cellisten Mathis Ubben.
Wir sind noch an folgenden Orten zu erleben: